Süßer Rotwein – welche Sorten gibt es?
Süßer Rotwein ist für viele der unkomplizierteste Einstieg in die Welt des Weins.
Im Gegensatz zu trockenen Rotweinen stehen hier Fruchtigkeit und Süße im Vordergrund, nicht Tannine oder Säure.
Welche Arten von süßem Rotwein gibt es?
Süßer Rotwein kommt in unterschiedlichen Stilen vor.
Je nach Herkunft und Ausbau unterscheiden sich Süße, Alkoholgehalt und Frische deutlich.
Warum süßer Rotwein seltener ist als süßer Weißwein
Süßer Rotwein ist deutlich seltener als süßer Weißwein. Der Grund liegt im Ausbau:
Rotweine enthalten Tannine aus Schalen und Kernen, die Bitterkeit und Struktur bringen.
In Kombination mit Süße wirkt das schnell schwer oder unausgewogen.
Deshalb sind viele süße Rotweine alkoholreich oder sehr intensiv.
Leichte, fruchtige Stile sind schwieriger herzustellen – und genau deshalb vergleichsweise selten.
Sangue di Giuda als klassischer süßer Rotwein
Sangue di Giuda gehört zu den bekanntesten süßen Rotweinen aus Italien.
Der Wein stammt aus der Lombardei und ist leicht perlend, fruchtig und vergleichsweise niedrig im Alkohol.
Durch diese Eigenschaften gilt Sangue di Giuda für viele Weintrinker als klassischer süßer Rotwein und wird häufig empfohlen, wenn nach einem fruchtigen und leicht zugänglichen Rotwein gesucht wird.
Weitere bekannte Stile
Neben Sangue di Giuda gibt es weitere süße Rotweine, etwa aus Frankreich oder Spanien.
Diese sind jedoch häufig schwerer, alkoholreicher oder deutlich intensiver in der Süße.
Weitere Beispiele für süßen Rotwein
Neben Sangue di Giuda gibt es auch andere süße Rotweine, zum Beispiel:
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Brachetto d’Acqui (Italien) – leicht, aromatisch und oft leicht perlend
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Lambrusco Dolce (Italien) – fruchtig und mit leichter Süße
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Banyuls (Frankreich) – ein deutlich kräftigerer, alkoholreicher Süßwein
Diese Stile unterscheiden sich stark im Alkoholgehalt und in ihrer Intensität.
Warum ist Sangue di Giuda so beliebt?
Im Vergleich zu vielen anderen süßen Rotweinen ist Sangue di Giuda besonders leicht zugänglich.
Die Kombination aus Fruchtsüße, Frische und geringem Alkohol macht ihn für viele zur ersten Wahl.
Was macht einen guten süßen Rotwein aus?
Ein guter süßer Rotwein wirkt nicht klebrig oder schwer. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Süße, Frische und Alkoholgehalt.
Je niedriger der Alkohol und je fruchtiger der Stil, desto zugänglicher ist der Wein.
Besonders beliebt sind süße Rotweine, die gekühlt getrunken werden können und auch ohne Speisenbegleitung funktionieren.
Fazit
Wer einen klassischen süßen Rotwein sucht, stößt fast immer auf Sangue di Giuda. Er steht exemplarisch für einen fruchtigen, milden und unkomplizierten Weinstil.